Lexikon der Studiofotografie

Das nachträgliche Lexikon erklärt alle Begriffe, die Ihnen (möglicherweise) im Bereich der Studiofotografie begegnen werden.

 
Abbrennzeit Zeitspanne, die ein Blitzgerät benötigt, den Lichtimpuls mit der abgerufenen Leistung zu erzeugen; die Abbrennzeit ist – zusammen mit der Leistungsstabilität – ein wesentliches Qualitätskriterium von Blitzgeräten, insbesondere bei Effektaufnahmen, bei denen eine kürzere Abbrennzeit benötigt wird, um Bewegungen (z.B. für Pulveraufnahmen) einzufrieren. Ein Blitzgerät gibt seine Leistung dabei in einer glockenförmigen Leistungskurve ab, das bedeutet, nach dem Zünden wird die Blitzlampe in Sekundenbruchteilen (wenigen Tausendstelsekunden) immer heller, bis sie ihre maximale Leuchtkraft erreicht, danach fällt die Leistung wieder ab, bis die Blitzröhre wieder aus ist. Die eigentlich relevante Abbrennzeit ist dabei die Zeitspanne, die ein Blitzgerät benötigt, um die volle Leistung abzurufen und anschließend wieder auf 50% abzufallen. Die Lichtmenge, die nach dem Erreichen dieses Zeitpunktes noch abgegeben wird (bis die Blitzröhre wieder aus ist), spielt für die eigentliche Aufnahme keine maßgebliche Rolle mehr, weshalb dieser Wert auch gut für den Vergleich unterschiedlicher Hersteller / Modelle herangezogen werden kann. Aus diesem Grund hat diese Zeitangabe auch eine eigene Bezeichnung erhalten – „t0,5“. Die im Mietfotostudio HiLoki eingesetzten Blitzgeräte bieten je nach Leistung Abbrennzeiten t0,5 von bis zu 1/5.000 Sekunde, was sich im absoluten High-End-Bereich bewegt, insbesondere, weil diese Zeiten (im Gegensatz zu preiswerteren Geräten) auch bei schnellen -> Blitzfolgezeiten sehr konstant und stabil eingehalten werden (vgl. Leistungsstabilität).
Abschatter Schwarze, lichtschluckende Elemente, die dazu verwendet werden, einfallendes Licht zu absorbieren, und damit das auf das Model einfallende Licht zu reduzieren. Abschatter werden beispielsweise verwendet, wenn der Hintergrund separat angeblitzt werden soll, das Blitzlicht aber nicht auf das Model reflektiert werden soll; auch für -> Low Key Aufnahmen werden häufig Abschatter eingesetzt.
Akt Allgemeine Bezeichnung für Portraitaufnahmen, bei denen die Darstellung des menschlichen Körpers im Vordergrund steht; das Model wird hierbei leicht bzw. unbekleidet abgelichtet; auf die explizite Darstellung von Körperteilen (oder Geschlechtsteilen) wird in der Regel verzichtet, Formen und Konturen stehen im Vordergrund. Häufig werden Aktaufnahmen aus diesem Grund auch als -> Low Key Aufnahmen produziert. Das Mietfotostudio HiLoki bietet Ihnen unter anderem mit einem speziellen Low-Key-Shootingbereich sowie den entsprechenden Accessoires (wie einer dunklen Chesterfield-Couch oder einer 5 Quadratmeter Plexiglasplatte) die optimalen Voraussetzungen für die Herstellung atemberaubender Aktportraitaufnahmen.
Aufheller 

Weiß bzw. silberne Reflektoren (z.B. Styroporplatten), die dazu verwendet werden, einfallendes Licht auf das Model zurückzuwerfen; Aufheller werden beispielsweise verwendet, um auf der lichtabgewandten Seite des Models die entstehenden Schatten durch Reflektion des einfallen Lichtes aufzuhellen; im Gegensatz zum Blitzlicht wird dabei keine eigenständige Lichtquelle verwendet, sondern lediglich ein Teil des einfallenden Lichts zurückgeworfen; damit werden die Schatten in ansprechender Form gemildert, ohne völlig zu verschwinden (was dem Motiv die Tiefenwirkung nehmen würde).

Available Light Bezeichnung für das verfügbare (Tages-)Licht, also die Ausnutzung des normalen Sonnenlichts, ohne den Einsatz künstlicher Lichtquellen. Der Vorteil von available light besteht in seiner Natürlichkeit, der Nachteil besteht aber generell in der Abhängigkeit von Einflussfaktoren, die man als Fotograf nicht bzw. nur eingeschränkt kontrollieren kann. Demgegenüber bieten gerade die im Fotostudio verwendeten Blitzanlagen den Vorteil, dass die Aufnahmen bei professionellem Equipment und entsprechender Vorbereitung und Ausführung vollständig reproduzierbar und vollständig kontrollierbar bleiben. Selbstverständlich finden sich aber auch im HiLoki tageslichtbeleuchtete Flächen, so dass ein Shooting auch mit available light durchgeführt werden kann.

 

 

B

 
Backdrop Hintergrund, der für die Gestaltung des Bildes eingesetzt wird; Backdrops werden in der Regel auf Papier gedruckt oder in besonders hochwertiger Ausführung gemalt. Im weiteren Sinne können alle Hintergründe, ob Papier oder Stoff als Backdrop bezeichnet werden.
Beauty Dish  Bezeichnung für einen -> Lichtformer, der eine Kombination aus einem -> Reflektor und einem vorgesetzten Diffusor darstellt. Anders als bei einem herkömmlichen Reflektor wird das (Blitz-)licht nicht direkt nach vorne gerichtet, sondern wird von einem in Gegenrichtung des Reflektors angebrachten Kuppelelement zurück in den Reflektor geworfen, von wo aus es dann in Richtung des Motivs reflektiert wird. Ein Beauty Dish erzeugt ein etwas -> weicheres Licht als ein -> (Standard-)Reflektor, aber wiederum ein -> härteres Licht als eine -> Softbox. Beauty Dishs werden aus genau diesem Grund (als Zwischenlösung zwischen zu hartem und zu weichem Licht) gern in der -> Beauty- bzw. -> Portraitfotografie eingesetzt, was auch die Namensgebung erklärt.
Beautyfotografie  Bezeichnung für Fotoaufnahmen (in der Regel -> Portraitaufnahmen), auf denen Schönheit und Ästhetik im Vordergrund stehen; die natürliche Darstellung des Models tritt hierbei in den Hintergrund; Beautyaufnahmen zeichnen sich häufig durch aufwändige Nachbearbeitung der Aufnahmen (z.B. in Adobe Photoshop) aus und werden regelmäßig in der Werbung oder in Zeitschriften eingesetzt.
Belichtungsdreieck Kombination aus ISO-Wert, Blendenwert und Verschlusszeit – definiert die Gesamtmenge des auf den Bildsensor einfallenden Lichtes. Die korrekten Einstellungen sollten idealerweise mit einem -> Belichtungsmesser ermittelt werden.
Belichtungsmesser  Gerät, das zur Messung der notwendigen Belichtungsparameter für die Kamera (-> ISO, -> Verschlusszeit, -> Blende) dient; die Lichtmessung mit einem Belichtungsmesser unterscheidet sich grundlegend von der Belichtungsmessung der Kamera, da diese das vom Motiv reflektierte (und auf den Lichtsensor der Kamera einfallende) Licht misst. Eine Kamera kann sich von hellen Motiven (z.B. einem weißen Kleid oder einem -> High-Key-Bild) schnell täuschen lassen, was im Ergebnis dazu führt, dass das Bild dann bei Verwendung einer Kameraautomatik zu dunkel belichtet wird, weil die Kamera entsprechend gegensteuert. Mit einem Belichtungsmesser kann das nicht passieren, da hier nicht das vom Motiv reflektierte Licht gemessen wird, sondern es wird genau das Licht gemessen, das auf das Motiv einfällt. Wie stark das Motiv das einfallende Licht dann reflektiert hängt eben genau von seiner Oberflächenbeschaffenheit und seiner Farbe ab, aber die Aufnahme wird nach dieser Messung dann immer korrekt belichtet. Für die Aufnahme im Studio oder generell für den Einsatz von Blitzgeräten besitzen die (hochwertigen) Belichtungsmesser einen Blitzmodus, mit dem Umgebungslicht sowie Blitzlicht getrennt voneinander gemessen und eingeregelt werden können.
Bewegungsunschärfe  Unschärfe im Bild, die entsteht, weil sich das Motiv (zu schnell) bewegt hat und die -> Verschlusszeit nicht kurz genug war, um die Bewegung einzufrieren.
Blende Mechanismus innerhalb der Kamera, die den Lichteinfall auf den Sensor (bzw. den Film) der Kamera reguliert; durch die unterschiedlichen Einfallswinkel der Lichtstrahlen auf den Sensor wird auch die -> Schärfentiefe beeinflusst, so dass eine offene Blende (also ein niedriger -> Blendenwert) eine geringere Schärfentiefe zur Folge hat; das Schließen der Blende um einen Blendenwert (Erhöhung des Blendenwertes um 1) führt zu einer Halbierung der einfallenden Lichtmenge, das Öffnen der Blende um einen Wert (also die Verringerung des Blendenwertes um 1) führt zu einer Verdoppelung der Lichtmenge.
Blendenwert  Verhältnis der -> Brennweite zum Durchmesser der wirksamen Eintrittspupille, also der Öffnung des Kameraobjektivs durch die das Licht auf den Sensor fällt. Ein hoher Blendenwert bedeutet eine weit geschlossene Blende, ein niedriger Blendenwert hingegen eine weit geöffnete Blende. Je weiter die Blende geöffnet ist, je niedriger also der Blendenwert ist, desto mehr Licht fällt auf den lichtempfindlichen Sensor der Kamera. Im Fotostudio kann der benötigte Blendenwert bzw. alternativ die benötigte Verschlusszeit am besten mit einem -> Belichtungsmesser ermittelt werden. Wenn der ermittelte Blendenwert bei der eingestellten -> Blitzleistung zu hoch ist (weil man beispielsweise eine geringere -> Schärfentiefe erzeugen möchte), dann muss die Blitzleistung heruntergeregelt werden oder ein schwächerer Blitz eingesetzt werden.
Blitzanlage  Bezeichnung für den gesamten Aufbau der Beleuchtungsapparatur, bestehend aus -> Blitzgenerator und -> Blitzkopf (bzw. alternativ dem -> Kompaktblitzgerät) sowie den verwendeten -> Lichtformern. Im HiLoki stehen Ihnen insgesamt neun Kompaktblitzgeräte (mit Leistungen von 250, 500 und 1.000Ws) sowie unzählige Lichtformer für die Gestaltung aller erdenklichen Lichtsituationen zur Verfügung.
Blitzfolgezeit  Angabe der minimalen Zeitspanne, die ein Blitz braucht, bis er wieder bereit ist, die maximale Leistungsabgabe zu erbringen. Die Blitzfolgezeiten hängen von der eingestellten Blitzleistung ab und können bei den im HiLoki eingesetzten Blitzgeräten bis auf 0.2 Sekunden reduziert werden, so dass sehr schnelle Blitzfolgen (für Effektshootings) erzeugt werden können.
Blitzgenerator  Bezeichnung für die Steuer- und Energieeinheit einer -> Blitzanlage; der Generator liefert mit seinen Schaltungen und elektronischen Bauteilen die für die Zündung des Blitzkopfes notwendige Leistung; der Blitzkopf wird in der Regel mit einem Kabel an den Blitzgenerator angeschlossen. Eine Ausnahme bilden die -> Kompaktblitzköpfe, wo Generator und Blitzkopf eine Einheit bilden.
Blitzkopf  Teil der Blitzanlage, der die eigentliche lichtgebende Einheit (Blitzröhre) enthält.
Blitzleistung  Angabe der Lichtleistung, die ein Blitz bei der Zündung abgibt. Die Blitzleistung kann stufenweise zwischen der bauartbedingten -> Maximalleistung des Gerätes und dem minimal einzustellenden Wert eingeregelt werden. Alle im Fotostudio HiLoki verwendeten Blitze können bis auf 1/128 ihrer Maximalleistung heruntergeregelt werden, wobei unterschiedliche Geräte mit Maximalleistungen zwischen 250 und 1.000 Ws zur Verfügung stehen.
Blitzröhre  Im Blitzkopf verbaute, in der Regel mit einem Gasgemisch gefüllte Glasröhre, die das eigentliche Licht erzeugt.
Brennweite  Bezeichnung des Abstands zwischen der Hauptebene (also der optischen Linse im Fotoapparat) und dem Brennpunkt (Fokus), also der Bildebene, auf der sich die gebündelten Lichtstrahlen treffen und den Bildpunkt erzeugen; je größer die Brennweite ist, desto größer wird ein Motiv auf der Bildebene abgebildet; kleine Brennweiten erzeugen oft Verzerrungen in der Abbildung, für die Fotografie mit großen Brennweiten sind hingegen entsprechend große Flächen bzw. Abstände (zum Motiv bzw. Model notwendig); im Fotostudio HiLoki stehen Ihnen auf insgesamt 270 Quadratmetern und Shootingflächen bis 15 Metern Länge die optimalen Voraussetzungen für die Verwendung großer Brennweiten zur Verfügung.

 
Catchlight Lichtschein, der im Auge des Models durch die Reflektion des Blitzlichts entsteht; Catchlights führen zu lebendigeren und ausdrucksstärkeren Bildern; die Form des Catchlights wird durch die Wahl des -> Lichtformers beeinflusst, so werden beispielsweise -> Octoboxen eingesetzt, um ein möglichst rundes Catchlight im Auge des Models zu erzeugen, das der Spiegelung der Sonne gleicht.

 
Dauerlicht Im Gegensatz zu Blitzanlagen, die ihr Licht nur im Moment der Aufnahme abgeben, strahlt ein Dauerlicht ähnlich einer normalen Zimmerlampe permanent. Die Leistung eines Dauerlichts beträgt in der Regel nur einen Bruchteil des Lichts einer Blitzanlage, dafür werden Belichtungsmessung sowie Bildgestaltung vereinfacht. Im HiLoki stehen Ihnen zwei hochleistungsfähige Dauerlichtlampen mit -> Tageslichttemperatur (5.400K) und einer Gesamtleistung von 2.800 Watt zur Verfügung.
Deckenschienensystem Bezeichnung für ein an der Decke montiertes Schienensystem, an dem die Blitzgeräte über Laufwagen montiert sind; die Laufwagen können horizontal frei entlang der Schienen bewegt und die Blitzgeräte an speziellen Scherensystemen vertikal hoch- oder runterbewegt werden; der Vorteil eines Deckenschienensystems besteht darin, dass keine Kabel auf dem Boden herumliegen und Fotograf sowie Model sich frei unterhalb des Deckenschienensystems bewegen können.
Dreiviertelportrait Bezeichnung für -> Portraitaufnahmen, auf denen das Model vom Kopf bis ungefähr auf Kniehöhe abgelichtet wird; die Voraussetzung für die Aufnahme von Ganzkörperportraits sind entweder eine geringe -> Brennweite (was zu Verzerrungen in der Darstellung führen kann) oder ein hinreichender Abstand zum Model; im Fotostudio HiLoki bieten wir Ihnen auf insgesamt 270 Quadratmetern und Shootingflächen bis 15 Metern Länge die optimalen Voraussetzungen für die Aufnahme prächtiger Dreiviertel- oder -> Ganzkörperportraits.

E

 
Einstelllicht  Separate Dauerlichtglühlampe, die ergänzend zur -> Blitzröhre am -> Blitzkopf montiert ist. Das Einstelllicht leuchtet im Gegensatz zur eigentlichen Blitzröhre dauerhaft (solange das Blitzgerät eingeschaltet ist) und ermöglicht es, die Wirkung der Blitzbeleuchtung vor der eigentlichen Aufnahme zu beurteilen. Die im HiLoki eingesetzten Blitzgeräte verfügen jeweils über ein 300W starkes Einstelllicht.
Engstrahler s. -> Tube
Entfesseltes Blitzen Bezeichnung für die Fernauslösung von Blitzgeräten, die nicht auf der Kamera montiert sind. Studioblitzgeräte werden – allein schon aufgrund ihrer bauartbedingten Größe – entfesselt ausgelöst. Man unterscheidet hierbei noch kabelgebundene Lösungen, wo die Blitzgeräte über entsprechende Auslösekabel (siehe -> Synchronkabel) gezündet werden oder kabellose Installationen, in denen die Geräte entweder über ein optisches Signal oder per Funksignal gezündet werden. Im HiLoki kommen ausschließlich Funksender zum Einsatz, die Ihnen maximale Bewegungsfreiheit und absolute Stabilität gewährleisten.

F

 
Farbtemperatur  Die Farbtemperatur wird durch die physikalische Oberflächenbeschaffenheit und Eigenschaft einer Lichtquelle (bzw. eines reflektierenden Körpers) beeinflusst. Die Einheit lautet „Kelvin“ (K). Die Einteilung von Farben in „warme“ ( 6.000K) Farbtöne geht auf ein subjektives Empfinden zurück. Künstliche Lichtquellen ergeben in der Regel vom Tageslicht (ca. 5.000 – 6.000K) abweichende Farbwahrnehmungen. Wenn verschiedene Lichtquellen mit unterschiedlicher Farbtemperatur zum Einsatz kommen, entsteht -> Mischlicht.
Fashionportrait Aufnahmen, bei denen die Darstellung von Kleidungsstücken, häufig in Verbindung mit einem entsprechend ausgesuchten Modell im Vordergrund steht; die Unterscheidung zwischen Fashion – und -> Beautyportraits ist fließend.
Funksynchronisation Über den Funkauslöser können beliebig viele Blitzgeräte synchron ausgelöst werden.

G

 
Galgenstativ  spezielle Form von Studiostativen, bei denen die Aufnahmevorrichtung sich an einem galgenförmigen Ausleger befindet; ermöglicht in Verbindung mit einem entsprechenden Gegengewicht die horizontale Verlagerung des Blitzgerätes und größere Höhen als reguläre Studiostative; selbstverständlich finden Sie im HiLoki rollengelagerte Galgenstative für die Produktion atemberaubender Fotos vor.
Ganzkörperportrait Bezeichnung für -> Portraitaufnahmen, auf denen das Model von Kopf bis Fuß abgelichtet wird; die Voraussetzung für die Aufnahme von Ganzkörperportraits sind entweder eine geringe -> Brennweite (was zu Verzerrungen in der Darstellung führen kann) oder ein hinreichender Abstand zum Model; im Fotostudio HiLoki bieten wir Ihnen auf insgesamt 270 Quadratmetern und Shootingflächen bis 15 Metern Länge die optimalen Voraussetzungen für die Aufnahme prächtiger Ganzkörperportraits. Als Alternative kommen die sogenannten -> Dreiviertelportraits in Betracht.
Gerichtetes Licht Bezeichnung für eine Lichtquelle, bei welcher der Austrittswinkel des Lichtes (künstlich) verengt wird; diese Verengung führt zu einer stärkeren Bündelung des Lichtes und in der Regel zu einem -> härteren Licht mit kontrastreicheren Schatten. Im HiLoki stehen Ihnen für diese Zwecke zahlreiche -> Wabeneinsätze (s. -> Softgrids) zur Verfügung.

 
Haarlicht  Bezeichnung für ein spezielles Lichtsetup, bei dem in der Regel seitlich hinter dem Modell ein Blitzgerät so positioniert wird, dass die Haare des Modells angeblitzt werden. Das Modell wird dadurch von der Lichtkante lediglich gestreift und der Kopf und die Haare werden dadurch optisch vom Hintergrund abgehoben.
Halbschatten  Halbdunkler Schattenbereich, der entsteht, wenn zwei (oder mehr Lichtquellen) ein Motiv anleuchten. Rund um den -> Kernschatten, also den Bereich, auf den gar kein Licht eintrifft, bilden sich so genannte Halbschatten, also Flächen, auf denen jeweils noch ein Rest des einfallenden Lichtes auftrifft.
Hartes Licht  Hartes Licht zeichnet sich durch harte Schattenbildung aus, also dunkle Schatten mit einer klaren Kontrastkante; die Härte des Lichts wird durch die Entfernung der Lichtquelle und die Form des Lichts beeinflusst (s. auch -> Lichtformer); je weiter entfernt das Licht ist, desto härter wird es; eine punktförmige Lichtquelle führt ebenfalls zu härterem Licht. Im HiLoki stehen Ihnen für besonders harte Lichtführung beispielsweise die -> Tubestrahler zur Verfügung. Das Gegenteil von hartem Licht bildet das -> weiche Licht.
Headshot  Bezeichnung für -> Portraitaufnahmen, auf denen nur der Kopf des Models zu sehen ist
High Key  Bezeichnung für Bilder, die überwiegend aus hellen bzw. weißen Elementen bzw. Bildbereichen bestehen. High Key Bilder werden oft mit „überbelichtet“ verwechselt, aber das ist nicht korrekt; durch das fast vollständige Fehlen dunkler Bildbereiche wirkt das Bild auf das menschliche Auge lediglich überbelichtet, die einzelnen Bildelemente sind aber bei korrekter Ausführung auch völlig korrekt belichtet. Im Fotostudio HiLoki (daher im Übrigen auch der Name) finden Sie unterschiedliche Shootingbereiche, die speziell für die Anfertigung von High- bzw. Low-Key-Bildern ausgerichtet sind.
Hintergrundsystem  Decken- oder Wandkonstruktion, an denen Papierhintergründe aufgehängt werden können; für gelungene Fotoaufnahmen spielt neben dem eigentlichen Hauptmotiv (bzw. dem Model) die Wahl eines farblich und strukturell passenden Hintergrunds eine sehr wichtige Rolle; zu diesem Zweck werden im Fotostudio häufig Papierhintergründe (mit unterschiedlichen Farben) eingesetzt. Papierhintergründe bieten gegenüber Stoffhintergründen eine bessere Lichtreflektion (bzw. Absorption) sowie ein leichteres Handling. Zudem können Papierhintergründe bei Auflage auf den Boden einfach entsorgt werden, wohingegen Stoffhintergründe aufwändig gereinigt werden müssten. Ein Hintergrundsystem bietet eine Aufhängungsvorrichtung für solche Papierhintergründe, in der Regel können mehrere Rollen mit unterschiedlich farbigen Hintergründen auf einem solchen System montiert werden. Die einfacheren Ausführungen werden manuell mittels Muskelkraft bedient, die hochwertigen Ausführungen (die selbstverständlich im HiLoki zum Einsatz kommen) verfügen über eine elektrische Steuerung, bei der die Hintergründe mittels einer Fernbediendung komfortabel auf- bzw. abgerollt werden können. Im Fotostudio HiLoki finden Sie in jedem Shootingbereich ein (elektrisches) Hintergrundsystem mit jeweils abgestimmten Farben vor. Wenn Sie spezielle Farbwünsche haben, sprechen Sie uns bitte an.
Hohlkehle Bezeichnung für eine mit fließendem Übergang zwischen Wand und Boden verlaufende Fläche, die häufig eingesetzt wird, um den Eindruck eines nicht vorhandenen Bodens bzw. Hintergrunds zu erzeugen; im HiLoki wird Ihnen in naher Zukunft ebenfalls eine Hohlkehle zur Verfügung stehen.

 
ISO-Wert Angabe für die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors; je höher der ISO-Wert eingestellt wird, desto geringer wird die für ein korrekt belichtetes Bild benötigte Lichtmenge; zusammen mit dem -> Blendenwert sowie der -> Verschlusszeit bildet der ISO-Wert das so genannte -> Belichtungsdreieck, das die Gesamtmenge des einfallenden Lichtes definiert. 

 
Kernschatten Vollständig dunkler Schattenbereich, der hinter einem Motiv entsteht, wenn das Motiv alle Lichtquellen verdeckt. Rund um den Kernschatten bilden sich bei Verwendung mehrerer Lichtquellen die so genannten -> Halbschatten, also Flächen, auf die jeweils noch ein Rest des einfallenden Lichtes auftrifft.
Klassischer Lichtaufbau  ... 
Kompaktblitzgerät  Geräte, bei denen -> Blitzgenerator und -> Blitzkopf in einer Einheit verbaut sind.

 
Leuchtzeit t0.5  s. -> Abbrennzeit
Lichtformer  Auf- oder Vorsatz für ein -> Blitzgerät, um das Licht in der gewünschten Weise zu beeinflussen, also beispielsweise härter oder weicher werden zu lassen (s. auch -> hartes Licht, -> weiches Licht) oder gerichtet zu strahlen (s. -> gerichtetes Licht); als klassische Lichtformer stehen Ihnen im HiLoki -> Soft- und -> Octoboxen in unterschiedlichen Größen, -> Striplights, -> Beauty Dish, -> Standardreflektoren sowie -> Tubestrahler zur Verfügung; darüber hinaus steht eine Auswahl an -> Waben (s. -> Softgrid) bereit.
Low Key  Bezeichnung für Bilder, die überwiegend aus dunklen bzw. schwarzen Elementen bzw. Bildbereichen bestehen. Low Key Bilder werden oft mit „unterbelichtet“ verwechselt, aber das ist nicht korrekt; durch das fast vollständige Fehlen heller Bildbereiche wirkt das Bild auf das menschliche Auge lediglich unterbelichtet, die einzelnen Bildelemente sind aber bei korrekter Ausführung auch völlig korrekt belichtet. Im Fotostudio HiLoki (daher im Übrigen auch der Name) finden Sie unterschiedliche Shootingbereiche, die speziell für die Anfertigung von High- bzw. Low-Key-Bildern ausgerichtet sind.

 
Marlene-Dietrich-Licht s. Top-Light
Maximalleistung  Angabe der maximalen Leistung eines Blitzgerätes; die Leistung wird in Wattsekunden angegeben; die im Mietfotostudio HiLoki eingesetzten Blitzgeräte warten mit Maximalleistungen von 250Ws, 500Ws bzw. 1.000 Ws auf. Zusätzlich lassen sich die Geräte innerhalb ihres Regelbereichs in 1/10 -> Blendenstufen bis auf 1/128 ihrer Leistung herunterregeln, womit den Einsatzbereichen nach oben und unten keine Grenzen gesetzt sind.
Mischlicht  Lichtsituation, in der verschieden Lichtquellen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen vorhanden sind; Mischlicht kann für die fertige Aufnahme ein Problem darstellen, weil der Weißabgleich in der Nachbearbeitung nur zum Ausgleich einer bestimmten Farbtemperatur angewendet werden kann, im Falle von Mischlicht besteht daher die Gefahr, dass ein nicht reparabler Farbstich verbleibt.

 
ND-Filter  s. Neutraldichtefilter
Neutraldichtefilter  Filteraufsatz, der vor das Objektiv der Kamera geschraubt wird und die einfallende Lichtmenge reduziert; der Filter verändert die Farbtemperatur des Lichtes nicht, daher rührt auch der Zusatz „Neutral“; Neutraldichtefilter werden verwendet, wenn die Belichtungsverhältnisse so hell sind, dass mit dem regulären Belichtungsdreieck nicht die gewünschten Werte in Bezug auf ISO-Wert, Verschlusszeit und/oder Blendenwert erreicht werden können. Im Mietfotostudio HiLoki werden Sie diese Schwierigkeiten nicht haben, da die Blitze in ihrer Leistung sehr weit heruntergeregelt werden können und Sie darüber hinaus mit der extrem langen Shootingfläche auch über die Abstände der Blitzanlage zum Model die Lichtverhältnisse nach ihrem Belieben steuern können.

O

 
Octobox  Spezielle -> Softbox mit einem achteckigen Austrittsring; Octoboxen (auch Octaboxen genannt) führen – im Gegensatz zu viereckigen Softboxen – zu einem runden -> Catchlight im Auge des Models, was im Allgemeinen als ästhetischer wahrgenommen wird, weil es einem durch die Sonne erzeugten Catchlight ähnelt.

P 

 
Portraitfotografie  Allgemeine Bezeichnung für Fotoaufnahmen, auf denen Menschen zu sehen sind; Portraits können in unterschiedlichsten Formen und Darstellungsformen entstehen, in der Regel wird grob zwischen Gesichtsportraits (-> Headshots), Halb- bzw. -> Dreiviertelportraits und -> Ganzkörperaufnahmen unterschieden.
Pose Bestimmte, für die gewünschte Bildwirkung erforderliche Körper- bzw. Kopfhaltung des Models

Reflektor  s. -> Standardreflektor
Regelbereich  Angabe für die Spanne, innerhalb derer ein Blitzgerät in seiner Leistung reguliert werden kann. Der Regelbereich wird in Regelstufen bzw. -> Blendenstufen angegeben, wobei jede zusätzliche Blendenstufe zu einer Verdoppelung bzw. jede geringere Blendenstufe zu einer Halbierung der abgegebenen Lichtmenge führt. Alle im HiLoki eingesetzten Blitzgeräte haben unabhängig von ihrer -> Maximalleistung einen Regelbereich von sieben Blendenstufen (regelbar in 1/10 Stufen), was dazu führt, dass die Blitzgeräte jeweils bis auf ein 1/128 ihrer Maximalleistung heruntergeregelt werden können. Die Frage, welche Blitzleistung erforderlich ist, hängt vom Motiv, sowie den eingestellten Aufnahmeparametern (-> Verschlusszeit, -> Blende, -> ISO) ab.
Regelstufe  s. -> Regelbereich
Rembrandt-Licht  Bezeichnung für ein Lichtsetup, bei dem eine Seite des Kopfes mit einer Lichtquelle angeleuchtet wird, während die andere Seite weitgehend unbeleuchtet bleibt; dadurch zeichnet sich bei korrekter Lichtsetzung auf der Schattenseite ein charakteristisches Lichtdreieck unter dem Auge ab. Die Bezeichnung rührt von dem niederländischen Maler Rembrandt von Rijn ab, der diese Form der Darstellung in seinen Gemälden häufig zur Anwendung brachte. Um das Rembrandt-Dreieck entstehen zu lassen, wird eine Lichtquelle im 45 Grad-Winkel von schräg oben auf die zu portraitierende Person ausgerichtet. Mit etwas Übung können Sie diese Lichtsetzung im HiLoki Studio rasch umsetzen. Im Ergebnis erhalten die entstehenden Portraits ein klassisches, leicht düster wirkendes Aussehen. Das Rembrandt-Licht zählt aufgrund der eher dunklen Gesamtkomposition zu den Low-Key-Setups. Selbstverständlich können zusätzlich auch Aufheller, Reflektoren, Streiflichter oder Haarlichter eingesetzt werden.

 
Schärfentiefe  Ausdehnung des scharfen Bildbereichs vor und hinter dem eigentlichen Motiv; eine geringe Schärfentiefe führt dazu, dass der scharfe Bereich vor bzw. hinter dem Hauptmotiv nur sehr gering ist, alle vor bzw. hinter dieser Grenze liegenden Bereiche werden mit zunehmender Unschärfe abgebildet; die Schärfentiefe wird maßgeblich über die Blendenöffnung beeinflusst.
Schlagschatten  scharf abgegrenzter Schattenbereich hinter dem Motiv, hervorgerufen durch eine punktförmige Lichtquelle
Softbox  Bezeichnung für Lichtformer, die mit speziellem Stoff bespannt sind und damit ein sehr diffuses Licht abgeben; das Licht wird dadurch sehr weich (s. -> weiches Licht) und die Schattenbildung wird minimiert; Softboxen kommen insbesondere bei der -> Portraitfotografie von weiblichen Models zum Einsatz; männliche Models werden in der Regel mit härterem Licht fotografiert (um einen markanteren, charakterstärkeren Look zu erzeugen). Softboxen kommen in unterschiedlichen Formen zum Einsatz, beispielsweise als -> Octobox oder auch als -> Striplights. Alle genannten Formen finden Sie selbstverständlich auch im Fotostudio HiLoki.
Softgrid  Bezeichnung für einen speziellen Einsatz mit einer wabenartigen Struktur, der vor einen Lichtformer, wie beispielsweise ein -> Striplight oder einen -> Standardreflektor montiert wird. Die wabenartige Struktur sorgt dafür, dass das Licht nicht zur Seite austreten kann und damit stärker nach vorn gerichtet wird.
Standardreflektor  Bezeichnung für einen runden -> Lichtformer, der ähnlich einer Schreibtischlampe einen mittleren Austrittswinkel des Lichtes erzeugt; Standardreflektoren erzeugen ein eher -> hartes Licht. Zur Erzeugung noch härteren Lichts werden -> Engstrahler oder -> Tubes verwendet, für -> weiches Licht werden -> Softboxen verwendet. Im HiLoki finden Sie zahlreiche Lichtformer, unter anderem auch Standardreflektoren, wahlweise auch mit -> Wabeneinsatz.
Streiflicht  Licht, das seitlich auf eine Fläche einfällt; Streiflicht kann diffus (s. -> weiches Licht) sein, das von einem -> Striplight erzeugt wird, oder es kann ein -> hartes Licht, beispielsweise von einem -> Engstrahler oder einem -> Standardreflektor handeln, das als -> Haarlicht eingesetzt wird. Im -> Streiflicht werden Konturen durch starke Schattierung überdeutlich dargestellt.
Striplight  Bezeichnung für eine spezielle -> Softbox, die eine sehr schmale, längliche Form aufweist. Striplights werden verwendet, wenn nur ein schmales Lichtband erzeugt werden soll, beispielsweise in der -> Low Key- oder der -> Aktfotografie. Im HiLoki stehen Ihnen diverse Striplights mit bis zu 180 cm Länge zur Verfügung, darüber hinaus können Sie diese zur Verstärkung des Lichteffektes mit -> Wabeneinsätzen (-> Softgrids) ausstatten.
Studiostativ  Aufnahmevorrichtung, auf der die -> Kompaktblitzgeräte montiert werden; die im HiLoki verwendeten Stative sind allesamt auf Rollen gelagert, so dass sie komfortabel im Raum bewegt werden können.
Synchronkabel  Anschlusskabel für die Verbindung zwischen Kamera und Blitz; sorgt dafür, dass der Blitz zum exakt korrekten Zeitpunkt (dem Öffnen des Verschlusses) gezündet wird. Im HiLoki werden keine Synchronkabel benötigt, da die -> Blitzanlagen mittels -> Funkauslöser gezündet werden.
Systemblitz  Bezeichnung für -> Blitzgeräte, die direkt auf den Blitzschuh der Kamera montiert werden.

 
Tageslichtlampe  Bezeichnung für Lichtanlagen, die eine spezielle, dem Tageslicht (der Sonne) ähnelnde -> Farbtemperatur (ca. 5.000 – 6.000 K) aufweisen („kaltweiß“). Das Licht von Tageslichtlampen ist von der Farbtemperatur vergleichbar mit der Lichttemperatur von Blitzgeräten, womit grundsätzlich auch ein -> Mischlichteinsatz möglich wird.
Tether Kabel  Kabel zur Verbindung einer Kamera mit dem Computer, um -> Tethering zu ermöglichen. Im HiLoki stehen Ihnen ein 27“ iMac sowie Anschlusskabel (5 Meter Länge) für die gängigsten Kameratypen zur Verfügung.
Tethering  Verbindung zwischen Kamera und Computer mit dem Zweck, die mit der Kamera aufgenommenen Bilder unmittelbar nach der Aufnahme am Computerbildschirm betrachten zu können; für das Tethering werden ein Computer sowie spezielle Tether Kabel benötigt. Im HiLoki Mietfotostudio stehen Ihnen für das Tethering ein 27“ iMac sowie Anschlusskabel (5 Meter Länge) für die gängigsten Kameramodelle zur Verfügung (u.a. Canon 5D, 7D, Nikon D5500, D750, D800/810).
TfP  Abkürzung für „Time for Pictures“; bezeichnet eine bestimmte Vertragsform, die häufig zwischen Einsteigern in die Fotografie bzw. dem Modelbusiness gewählt wird; in diesem Fall verzichten beide Parteien auf eine Bezahlung, das Model stellt seine Zeit zur Verfügung („Time“) und wird vom Fotografen in Bildern („Pictures“) bezahlt. Wichtig ist die genaue Definition der Nutzungsrechte, die mit dem Vertrag übertragen werden sollen.
Top-Light  Licht, das direkt von oben auf das Model trifft; ein Top-Light sorgt für eine harte Schattenbildung unterhalb der Augen und unterhalb der Nase, weshalb insbesondere bei weiblichen Models in der Regel zusätzlich weitere Lichtquellen von vorne oder alternativ -> Aufheller eingesetzt werden.
Tube  Bezeichnung für einen speziellen -> Lichtformer mit einer trichterförmigen Form (die sich zur Öffnung hin verjüngt) und sehr kleiner Austrittsöffnung; ein solcher auch als -> Engstrahler bezeichneter Lichtformer erzeugt ein sehr -> hartes Licht. Dieser Effekt kann durch den Einsatz eines -> Wabeneinsatzes noch verstärkt werden.

 
Verschlusszeit  Dauer während der die -> Blende der Kamera geöffnet bleibt, um Licht auf den Sensor (bzw. den Film) der Kamera zu leiten; kürzere Verschlusszeiten führen dabei zum Einfrieren von Bewegungen, längere Verschlusszeiten können Bewegungen im Bild festhalten, führen aber bei ungewollten Bewegungen gegebenenfalls zu -> Bewegungsunschärfe.

 
Wabe s. -> Softgrid
Weiches Licht  Weiches Licht zeichnet sich durch weiche Schattenbildung aus, also helle (bzw. kaum sichtbare) Schatten mit einer diffusen Kontrastkante; die Härte des Lichts wird durch die Entfernung der Lichtquelle und die Form des Lichts beeinflusst (s. auch -> Lichtformer); je näher sich die Lichtquelle befindet, desto weicher wird das Licht; eine streuförmige (diffuse) Lichtquelle führt ebenfalls zu weicherem Licht. Im HiLoki stehen Ihnen für besonders weiche Lichtführung beispielsweise die großen -> Softboxen (bis 150cm) zur Verfügung. Das Gegenteil von weichem Licht bildet das -> harte Licht.
Weißabgleich  Nachträgliche Korrektur der Farbtemperatur einer Aufnahme, um eine natürliche Darstellung zu erreichen; in der Regel wird eine Graukarte (mit einer genormten 18% grauen Fläche) verwendet, um eine exakte Darstellung einzustellen; alternativ kann auch eine weiße Fläche verwendet werden und in der Nachbearbeitung auf weiß korrigiert werden. Im Falle einer Situation mit -> Mischlicht besteht das Risiko, dass ein vorhandener Farbstich nicht vollständig korrigiert werden kann.
Windmaschine  Leistungsstarker Ventilator, der insbesondere für Effektaufnahmen oder Fashionportraits verwendet werden kann; im HiLoki steht Ihnen eine stufenlos regelbare Hochleistungswindmaschine mit einem Durchsatz von 20 Kubikmetern / Minute und einer Kabellänge von 5 Metern (für maximale Bewegungsfreiheit) zur Verfügung.